Mai 8, 2008 by la
Liebe Studienkollegen hier findet hier Zusammenfassungen des Stoffes für die Prüfung Didaktik 2 vom WS07/08. Obwohl alle digitalen Unterlagen verwendet werden dürfen war diese Prüfung die stressigste. und schwierigste. In diesem Semester schrieb ich auch die Prüfungen in Didaktik3 und Wipäd3.
Während bei den anderen, klassischen Klausuren, genügend Zeit vorhanden war um sinnvolle Antworten zu formulieren und nachzudenken war man mit dieser Strategie hier verloren. Schnelles copy und paste war angesagt und Nachdenkpausen oder eigene Formulierungen waren fehl am Platz. Obwohl ich alle Fragen beantworten hätte können reichte hier die Zeit einfach nicht aus, obwohl ich mich als EDV Experten bezeichnen würde - deshalb ein frustrierendes Erlebnis.
Die Prüfung bestand aus folgenden Bereichen:
- Excel bei Trojer: ein Beispiel war in Excel zu berechnen und dazu in PowerPoint Tafelfolien zu erstellen (eingeplante Zeit unrealistisch)
- Web 20 bei Häfele: Fragen zu Social Software waren zu beantworten (Zeit realistisch)
- Didaktik by Mathis: eine lehrplanskizze für eine Unterrichtseinheit war zu erstellen und einige Fragen zu beantworten (eingeplante Zeit unrealistisch)
Die Zeit war sehr knapp bemessen und wer schon mal PowerPoint Folien und eine Lehrplanskizze für eine Unterrichtseinheit erstellt hat weiss, dass das eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Einen Fehler in Excel konnte man sich nicht leisten.
Hier nun Zusammenfassungen von meinen Studienkollegen und mir um euch die Prüfung zu erleichtern:
z_lernen_mathis
Zusammenfasung Mathis Lernbereiche
Zusammenfassung Haefele web2
Schlagworte: Didaktik2, Klausur
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März 14, 2008 by la
Rahmenbedingungen Präsentationen
Als Teil von Didaktik 1 befasst sich dieses Proseminar mit Fallstudien im Unterricht.
Doch zuerst wurden noch die Rahmenbedingungen für die Präsenatationen festgelegt:
problembasiertes Lernen
In weitere Folge wurde das problembasierte Lernen vorgestellt, indessen Zentrum reale Probleme stehen. Dabei wird es wie folgend charakterisiert:
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Vorwissen wird einbezogen
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Anwendung des fortwährend neu erworbenen
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lernen und arbeiten im Team
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authentische Beurteilung (praxisbezogen)
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Lehre begleitet und unterstützt
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mehrere Wege führen zur Lösung des Problems
methodische Gr0ssformen eines handlungsorientierten Unterrichts
Einige sind bereits Bestandteil des Lehrplans an der HAK (Stand 2004).
betriebswirtschaftliche Fallstudien
In unserem Proseminar beschäftigen wir uns mit betriebswirtschaftlichen Fallstudien. Der Ursprung dieser Methode geht auf die Harvard Graduate School of Business zurück („Case Study Method“).
Die Fallarten unterscheiden sich durch folgende Lerneffekte von einander (wikipedia.org, 15.11.200
- Information: Die für die Falllösung relevanten Daten können vollständig, lückenhaft oder auch gar nicht gegeben sein.
- Problem: Das der Fallstudie zugrunde liegende Problem bzw. die zugrunde liegenden Probleme können ausdrücklich benannt werden. Im Gegensatz dazu kann aber auch der Lernende gefordert sein, die Probleme eigenständig zu erkennen und ihre Relevanz abzuwägen.
- Lösung: Lösungsalternativen sind vom Lernenden zu suchen, er kann aufgefordert sein, sich für eine zu entscheiden. Ebenso kann aber die Lösung vorweggenommen und zum Diskussionsgegenstand gemacht werden.
für den Unterricht geeignete Fallarten
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Enscheidungsfall
möglichs vollständige Inforamtion
Problem wird aufgezeigt und geannt
Aufgabe ist die Lösung des Problems
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Problemfindungsfall
Probleme werden nicht aufgezeigt
selbständige Inforamtionsbeschaffung
Aufgabe Problemerkennung und Lösung
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Beurteilungsfall (begrenzt einsetzbar)
umfassender Fall
Problem wird aufgezeigt
Experte bieten Lösungsansätze
kritsiche Anlasye
Aufgabe ist aufzeigen von Vor- und Nachteilen
pädagogische Zielsetzungen
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Förderung des eigenständigen und konstruktiven Denkens
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Schulung im problemlösen
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Entscheidung und Entwicklung eiegener Lösungsstrategien
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problemrelevante Informationsbeschaffung
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problemrelevante Datenverarbeitung (z.B. Software Visio für den Ablauf)
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Stärkung der Interpretationsfähigkeit, Diskussion und Konfliktlösung
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März 12, 2008 by la
Einstieg Seminar
Dauer in Vorlesung ca. 40min.
Im ersten Teil der Vorlesung erfolgte ein Beispiel zum Kennenlernen von Teilnehmern. Dazu mussste jeder der Studenten auf einen Din A4 Zettel seinen Favoriten zu einem Lieblingsgetränk, Forbewegungsmittel, Reiseurlaub und Proseminar aufschreiben. Mit einem Klebeband musste jeder den Zettel an der Brust anbringen und nun mit anderen in Kontakt treten.
Laut Aussage von Fr. Ostendorf ist diese Methode für Seminare mit reiferen Teilnehmern geeignet und weniger für Schulen. Andere Methoden verwenden Postkarten, Kartenquartette, Wollknäudel bzw. Wurfobjekte.
Moderation
Als Moderator sollten Grundkentnissse des jeweiligen Themas vorhanden (Fachjargon) sein. Als Moderator muss man sich selbst zurücknehmen und die Gruppe zu einem guten Ergebniss verhelfen. Inhalte dürfen nicht gesteuert werden sondern nur der Prozess. Der Moderator bringt also nicht die Lösung sondern unterstützt und lenkt den Prozess und beteiligt sich inhaltlich nicht. Anfangs soll auch die Vertraulichkeit von Problemen vereinbart werden.
Das Ergebniss der Moderation ist ein Massnahmenkatalog bei dem konkrete Massnahmen den Personen zugeordnet sind.
Schlagworte: Moderation, Vorlesung, Wipäd
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März 11, 2008 by la
Themenvergabe
Ein Teil der Seminarleistung besteht in der Seminararbeit die in Teams zu 4 Personen durchgeführt werden.
Bestandteile
- Präsentation in der Klasse
- Präsentation in der Schule (Wörgl oder Landeck)
- Bericht mit 10 Seiten pro Perso
- Abgabe spätestens 2.Juni analog und digital
Die Themen wurden mittels numerierten Karten gezogen und so zufällig zugewiesen. Drei interessante Themen wie hirngerechtes Lernen und selbständiges, offenes Lernen (COOL) standen drei fachbezogenen Fallstudien wie Import und Export von Bekleidung gegenüber.
Propädeutische Übung
Scheint ein Lieblingswort von unserem Grote zu sein weshalb hier ein Link zur genauen Wortbedeutung führt. Warum sagt er nicht einfach Einstiegsübung?
Dieser Einstieg bestand also darin für folgende Frage schriftlich Stellung zu beziehen.
Was heisst guter Unterricht?
Anschliessend wurde auf die gesetzlichen Vorgaben in Form des HAK Lehrplans eingegangen. Aufgrund der Stundentafel findet man also für jedes Schuljahr die Fächer und deren Stundenumfang. Ebenso eine inhaltliche Beschreibung des Stoffes der aber laut Grote einen Rahmen darstellt, innerhalb dessen subjektiv Schwerpunkte gesetzt werden können. Neben den Fachzielen werden auch übergeordnete Ziele wie Handlungsorientierung und Sozialkompetenz im Lehrplan vorgeschrieben.
Die Einteilung der Fächer in römisch I, II, II und IV spiegelt deren Stundenwert wieder. So hat ein Schularbeitenfach mit I = 1,167 den höheren Stellenwert wie Turnen mit IV=0,997. Für eine Vollverpflichtung mit 20 Stunden sind also 17 Stunden der Kategorie I aber 20 Stunden der Kategorie IV notwendig.
Lernwerkstatt
Die nachträgliche Diskussion über praxisorientierte Lernorte wie Praktikum, Übungsfirma oder Juiorfirma folgte eine Vorstellung der Lernwerkstatt. Im konkreten Fall hat hier unser Grote eine Wocher für seine Schüler in Südtirol organisiert, in der Lerneinheiten und Freizeitaktivitäten kombiniert werden. Als Lernwerkstatt hat sich das Casineum in Brixlegg bewährt. Um die Kosten für Unterbringung und Fahrt aufzubringen wurden die Schüler beauftragt Sponsoren in der Praxis zu finden und die Lernwerkstatt entsprechend zu verkaufen.
Das Lernen selbst erfolgt in Gruppen und wird unterstützt von Tutoren aus der Klasse. Ebenso hilft ein fachlich versierter Lehrer bei Problemen. Einige der Lerngruppen bestehen auch nach der Woche noch weiter.
Täglich wird eine Lernphase am vormittag und eine Wiederholungsphase am Abend durchgeführt. Nachmittags und am späteren Abend werden sportliche und sonstige Aktivitäten abgehalten. Am Ende der Woche erfolgt eine Evaluation zur Woche die jedoch nicht die Erreichung von Lernziele beinhaltet.
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